Die üblichen CSU-Schadensbilanzen vor den Dreikönigsdurchhalteschwüren. Das Alpe-Adria-Debakel, die Wir-wollen-auch-einen-Vizekanzler-Blamage, das Führungsschwäche-Gezetere, das Grollen in den Landkreisen, das Schweigen in Wolfratshausen, der Münchener Hühnerhaufen, die Erneuerungsdebatte, die Nachwuchsprobleme, die Strauß-Beschwörungen, die 40-Prozent-Ängste von 50 plus-Nostalgikern. Je länger die Listen werden, desto mehr will man in Deckung gehen vor den Befreiungsschlägen, von denen man ahnt, dass sie kommen werden.
… hatte nicht viel; nur Schadenfreude, dass es den alten Zauseln nun härter gemacht wurde, selbst eingebrockt, wie zu sagen er nicht müde wurde, ihre eigenen Versäumnisse: ewige Beobachter-Litanei, Buchhalter-Pedanterie; hätten sie ihm mal zugehört; dabei: die paar Fehler, die paar Irrtümer, so viel war das nie gewesen; aber das reichte ihm schon für Genugtuung …
"Machtlosigkeit ist doch das einzige Vergnügen, das ich noch habe", sagte sie noch, ehe sie ging, "hat mich gefreut."
Über das Wort Kantinenbonvivant in Jens Malte Fischers Mahler-Biografie freue ich mich nach fünf Tagen noch immer.
... fast durchgehend zu lächeln ... ... ja, fand ich auch erst mal doof ... ... vor allem in politischer hinsicht ....
BR Hörspielpool: Thomas Meinecke / Move D > Flugbegleiter [mp3]
As he lay ill in the chamber of a Paris hotel, Oscar Wilde issued the famous ultimatum: “Either that wallpaper goes, or I do.” Wilde went. The wallpaper stayed. It was a curious lesson in mortality, one Wilde may, perhaps, rather not have learnedNY Observer > Print is not dead
then it hit me
TERENCE KOH, AFTER DARK (2007)
After Dark maps obscure public spaces downtown that are known to be havens for sexual and promiscuous gestures. The artist Terence Koh claims to have personally tested each of these sites in researching this map. Get Lost: Terence Koh
A social democracy of fear is something to fight for.Langer, interessanter, guter Text darüber, warum Sozialdemokratie wohl so beängstigend für Menschen in den USA ist. Und wie sie argumentieren könnte, um es nicht mehr zu sein. [ & dass das ein Text nicht nur über eine mentale Ausgangslage in den USA ist, merkt man beim Lesen schon selbst ]: NYRB > Tony Judt: What Is Living and What Is Dead in Social Democracy?
Die Nuller.
Ende Dezember träumte ich von einer Frau, die mir Fotos aus China zeigte, auf denen man Knuths Vater sah, wie er auf einem Fahrrad saß, Bambuskörbe mit Dim Sums transportierend.
Das Elend von Übergrößenläden.
twombly
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