VAGUE.



Die intellektuelle Elite glaubte über viele Jahre, der Erfüllung eines zutiefst menschlichen Bedürfnisses immer näher zu kommen: dem Wunsch nach der Beherrschbarkeit der Welt, die uns umgibt. Dieser Wunsch gründet sich auf das Problem der Geworfenheit in die Welt, ist also zeitlos
Manchmal versuche ich mir Sascha Lobo vorzustellen, aber es gelingt mir nie.

Link | 1. Januar 2010 | Blitzkneisser
  


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Anne Waldman: Fast Speaking Woman [mp3]

[... Sitting at the bar with Draper is another man, perhaps slightly younger, reading Frank O'Hara's "Meditations in an Emergency,"...]

[new filmkritik > lesen, lesen, lesen]



Link | 1. Januar 2010 | Kurbad
  


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Manchmal versuche ich mir den Menschen vorzustellen, der Seiten wie das Winterwunterland betexten muss & wie ihm wuscheliger Puzzlespaß und verführerische, sportliche und sinnliche Düfte für Sie einfällt & wie er nachts irgendwo sitzt mit seiner Sie & ihr etwas erzählt über den Unterschied zwischen Exklusionisten und Inklusionisten & die Partei der Inklusionisten ergreift, denn er hat etwas gegen Hochmut, und es gibt ihm Hoffnung & sie lässt ihn machen, weil er das braucht, das hat sie schon mitbekommen in den drei Monaten, dann gehen sie nach Hause in seine Wohnung nach Friedrichshain & schlafen miteinander & er ist ganz glücklich, kann es aber so gut nicht sagen & nachts, wenn er aus dem Schlaf hochfährt, schleicht er sich, so leise er kann, um sie nicht zu wecken (hat etwas von Romy Schneider, wie sie da schläft, Mondlicht auf ihrer hohen Stirn; vielleicht auch Yvonne Catterfeld, das allerdings…), in die Küche, klappt den Rechner auf & geht die Löschkandidaten durch & immer wieder versucht, einzugreifen & dann doch nicht, ach was, lass doch



Link | 1. Januar 2010 | Lebensläufe
  


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Die letzte Erinnerung an sie: fünf, sechs, sieben Jahre her. Ich saß auf einer Bank und schaute den Schiffen auf der Elbe nach. Plötzlich drehte sie sie um, ich hatte sie auch davor schon ein paar Jahre nicht mehr gesehen, sie sah gut aus, wie geht's dir, geht's dir gut, erzählte, dass das mit ihrem Mann vorbei war, ging nicht mehr, neinnein alles gut, dass ich jetzt viel radfahren würde, werde ich ihr erzählt haben, mein Outfit erklärend, diese Radhose, in der man aussah, als würde man bei einem Pornocasting vorsprechen wollen, guter Arsch, sagte sie, sagte ja immer solche Sachen, um einen aus der Reserve zu locken, aber wehe, man ließ sich täuschen davon, wenn man sie kannte, wusste man, das war ein Test, ob man sie aushielt, alles nur Polsterung, sagte ich, nein wirklich, sagte sie, muss jetzt weiter, meine Mutter besuchen (aber vielleicht täusche ich mich & ihre Mutter war damals schon tot), ging dann, ich schaute noch ein wenig auf die Elbe, später werde ich (oder auch nicht) erzählt haben, dass ich sie getroffen hatte, stell dir vor, wen ich heute getroffen habe. Dann: eine Email, Gehirntumor, zu spät diagnostiziert, nichts mehr zu machen.



Link | 1. Januar 2010 | Weg
  


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Drei Monate später kam es mir vor, als wäre ich in New York gewesen, nur um Where the Wild Things Are zu sehen.



Link | 1. Januar 2010 | Journal
  


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Stille, bis das erste Wort in sie fiel.



Link | 1. Januar 2010 | Journal
  


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schornsteinfeger, berlin

Link | 1. November 2009 | Journal
  


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New York

das tagebuch der anne frankenstein friedrich blitzkrieg at the same moment autor vs. thema chuck klosterman vs. moby dick art vs. the egg temporary art clarity cupcake sunshine elektrizität obama spiegelung

Link | 1. November 2009 | Journal
  


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Im Hörspiel Pool von Bayern 2 lässt sich gerade als Podcast Playtextplay I von Raymond Federman downloaden, der am 6. Oktober verstorben ist [Hier der Nachruf seiner Tochter Simone in Federmans Weblog und ein wenig davor Federman, über seinen Nachruf nachdenkend.]



Link | 10. Oktober 2009 | Empfehlungen
  


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Greil Marcus, Werner Sollors: A New Literary History of America. Hier sind einige Leseproben (Pick a card, any card), unter anderem Marcus über Moby Dick, Camille Paglia über Tennessee Williams, Jonathan Lethem über Thomas Edison, Marcus und Sollors über Hurricane Katrina. Hier das Inhaltsverzeichnis in Form einer Timeline.



Link | 10. Oktober 2009 | Empfehlungen
  


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"Ob echt oder künstlich - Hauptsache, es sieht gut aus, dachten zumindest einige der männlichen Beobachter."



Link | 10. Oktober 2009 | Blitzkneisser
  


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Die Wir sind Herta-Freude der Deutschen, Deutschsprachigen, Rumänen, Banatschwaben, Frauen, Berliner etc. pp.



Link | 10. Oktober 2009 | Blitzkneisser
  


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Das Was hat er denn schon geleistet?-Gemaule der Leute, die tagaus, nachtein Imperialismus, Sozialimperialismus, Welthunger etc. pp. bekämpfen.



Link | 10. Oktober 2009 | Blitzkneisser
  


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Korrekturen.

Meir Javedanfar, writing days later in The Guardian, asserted that Persian Jews referred to their shawls by the Hebrew word tzitzit; that Sabourjian was not a Jewish surname; that Ahmadinejad’s father was an observant Shia Muslim who once worked as a teacher of Koran; and that his mother was a Seyyede, one of a priestly caste descended directly from the Prophet Muhammad. Apparently, the family only changed their name to advance their class: Who wants to be “Mr. Weaver-and-dyer-of-carpets”—“painted thread” being the more accurate translation of sabour—when you could be called the scion of Ahmad, one of the many names of the polyonymous Prophet (also, Ahmad was the name of Ahmadinejad’s father). All of which is a terrible shame...
n+1, Joshua Cohen, Famous Infamous Jews, kleines großes Stück über eine Infamie des Daily Telegraph

Link | 9. Oktober 2009 | Empfehlungen
  


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Ownership of the writer.

This Sunday, 160 years almost to the day since his sorry passing, Poe will finally be given the send off that his multitude of fans passionately believe he deserved. At 11.30am, a life-size recreation of his body will be carried in a horse-drawn carriage from his Baltimore home in Amity Street, to the Westminster Burying Ground where not one, but two full-length ceremonies will be held in front of up to 700 admirers, some of whom will have travelled from as far away as Vietnam.

Sehr seltsame Geschichte im Guardian: An diesem Sonntag wird in Baltimore Edgar Allan Poe begraben.



Link | 9. Oktober 2009 | Empfehlungen
  


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Ümläüt

Dear bloggers and websites who are trying to type "Herta Müller" now but instead it shows up in my browser as "Herta Müller" or "Herta Muller": It is perfectly acceptable to use the an "ue" as a substitute for "ü" when you're not using a German QWERTZ keyboard. It's better than reading about the Nobel Prize and thinking the winner has a series of obscene words in the middle of her last name.
bookslut

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