VAGUE.



kate moss

Link | 16. April 2009 | Fundbüro
  


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Link | 7. April 2009 | Fundbüro
  


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upscaling

When sex toy buying was left to males shopping for the latest in VHS porn, manufacturers could get away with selling items made from god-knows-what toxic, off-gassing neon pink material, poured into the shape of something one would imagine men would imagine ladies would like putting inside themselves. More often than not, these insertables ended up in these men’s asses. (I say this from embedded peep show experience.) Once sex shops became friendly to women, customers finally began to influence the design process
Sexerati, Melissa Gira Grant > How the web made way for the $2000 vibrator

Link | 1. April 2009 | Fundbüro
  


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louche and loose and lots of fun

tables for two, das bessere qype, user writer generated content.



Link | 1. April 2009 | Druck
  


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status update

du träumst. vie de merde, das bessere facebook



Link | 1. April 2009 | Moderne Zeiten
  


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immer mehr, nur du nicht

Du musst ein Weblog schreiben, wenn du ein Professor bist, du musst einen Twitter-Account haben, wenn du ein Forscher bist, du musst einen YouTube-Kanal aufmachen, wenn du ein Politiker bist, du musst ein Wiki haben, wenn du ein Institut bist, du musst mitmachen, mitmachen, mitmachen, dauernd, ständig, du musst schnell mitmachen, du darfst nicht zu spät mitmachen, du musst was zu sagen haben, du musst, was du zu sagen hast, dauernd sagen, überall sagen, die haben ein Recht darauf, die haben das Recht darauf, zu sagen, dass du ein Hinterwäldler bist, wenn du nicht, die kennen sich aus, besser als du, die haben es kapiert, du nicht, die haben lauter Kanäle, die dazu da sind, dir zu sagen, dass sie es kapiert haben und du nicht, shift happens, mach mit, mach mit, hau rein, mach doch. carta > Shift happens: Nur wo?



Link | 1. April 2009 | Blitzkneisser
  


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i have never belonged anywhere

I wanted my Aufenthaltserlaubnis, the residency-work permit valid for three years. The only way the Aufenthaltserlaubnis could be secured, our counselor told us, was to heiraten, to marry. This word I knew. Halfway to the elevator bank, Thomas turned to me nervously and said, “So would you like to be my wife?” I did not say “Here?” as I thought I had wanted to. I said yes. By the time we reached the parking garage, we were engaged. No ring, but there was lunch and a champagne toast after. I felt grateful.
Guernica, April 2009 > Tara Bray Smith: La Poste Américaine. Eine Amerikanerin in Berlin: Why were there always old women pushing ahead of me at the bakery on Rethelstrasse?

Link | 1. April 2009 | Lebensläufe
  


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fischen

Corey Arnolds Fotografien, auch hier



Link | 31. März 2009 | Kurbad
  


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from the fourth estate

No pessimism. No friends to favor. No enemies to punish. No drinking by employes. No speculation by employes . No private scandal. No word contests. No prize puzzles. No advertisements - Of immoral books, - Of fortune tellers, - Of secret diseases
nyt, 29.6.1901 > A NEW CODE FOR DAILIES.; How The Philadelphia Times Was Transformed in Two Hours Into a Sane Newspaper [pdf]

Link | 31. März 2009 | Fundbüro
  


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marouflage

Crawford, looking at the blue sky on the maquette, then at the blue paint for the canvas, turns and says, “You know, when I first mixed it, I didn’t know I’d have to actually reproduce it. I thought there would be”—and here she lowers her voice as if sharing a confidence—“some little piece of electronic equipment that would scan it automatically. But no, it’s visual. First I do it in a small amount, and then we have to enlarge it, and every time you exponentially enlarge it, with the same proportions, it doesn’t always work, because one color has a stronger presence or loses its presence in larger quantities. So every time we go larger, we need to adjust the proportions.”
The American Scholar, Spring 2009 > Grant Rosenberg: A Twombly Ceiling: Letter from Paris about Cy Twombly and Barbara Crawford painting the ceiling of the Louvre's Salles des Bronzes. Langer Werkstattbericht über die Arbeit an Cy Twomblys Deckengemälde für den Louvre.

Link | 26. März 2009 | Kurbad
  


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<embed src="www.theonion.com"type="application/x-shockwave-flash" allowScriptAccess="always" allowFullScreen="true" wmode="transparent" width="480" height="430"flashvars="image=http%3A%2F%2Fwww.theonion.com%2Fcontent%2Ffiles%2Fimages%2FKAFKA_AIRPORT_article.jpg&videoid=94031&title=Prague%27s%20Franz%20Kafka%20International%20Named%20World%27s%20Most%20Alienating%20Airport">
Prague's Franz Kafka International Named World's Most Alienating Airport



Link | 26. März 2009 | Kurbad
  


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layoffs and buyouts at u.s. newspapers

Paper Cuts [Entlassungen im Journalismus / USA]



Link | 25. März 2009 | Weg
  


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lean, fast, and uncluttered

Bean is a small, easy-to-use word processor (or more precisely, a rich text editor), designed to make writing convenient, efficient and comfortable. Bean is Open Source, fully Cocoa, and is available free of charge! MS Word, OpenOffice, etc. try to be all things to all people. But sometimes you just want the right tool for the job. That is Bean's niche.

Link | 25. März 2009 | Kurbad
  


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istdochklar

Weil schon alles im Internet steht, weil schon alles auf Google News steht, weil man nach Gebrauchtwagen und offenen Stellen im Internet sucht, weil der Leser nicht so dumm ist, weil der Leser nicht mehr bezahlen will, weil die Verleger nichts begriffen haben, weil die Journalisten noch immer nichts begriffen haben, weil das Modell nicht mehr funktioniert, weil bezahlte Inhalte nicht mehr funktionieren, weil der Luxusmarkt zusammengebrochen ist, weil die Verleger und die Journalisten ihre Leser nicht mehr kennen noch je gekannt haben noch wirklich kennenlernen wollen, weil niemand sich durch so viel Werbung durchwühlen will, weil niemand mehr lange Texte lesen will, weil niemand lesen will, was überall sonst auch schon steht, weil Google das effektivere Anzeigenmodell hat, weil sich das Publikum verändert hat, weil sie schon Weblogs und jetzt auch Twitter nie begriffen haben, weil sie Communities nicht begriffen haben, weil Lokalnachrichten im Internet besser aufgehoben sind, weil Papier zu teuer, weil eine Druckstraße viel zu teuer, weil ein Vertrieb viel zu teuer, weil eine Redaktion viel zu teuer ist, weil Korrespondenten viel zu teuer sind, weil Nachrichtenagenturen viel zu teuer sind, weil Eigenproduktionen viel zu teuer sind, weil die Ansprüche gestiegen sind, weil niemand die gestiegenen Ansprüche erfüllt, weil man nur im Internet etwas Interessantes über usbekische Lyriker, litauisches Minimal House, Safari-Exploits lesen kann und nie bei den Wapplern, weil die Wappler schon lange nur noch über Rückenschmerzen, die besten Anwälte, die besten HNO-Ärzte und Paris Hilton schreiben und das auch noch falsch statt über das, was die Leute wirklich interessiert, weil niemand mehr investigativ ist, weil für investigative Reportagen keine Zeit und kein Geld und kein Talent mehr da ist, weil auf einen Iphone-Screen kein langer Artikel mehr passt, weil auf dem Rechner sich niemand durch 5000 oder 10000 Zeichen durchscrollen will, weil die Luxusmarken jetzt nach Russland, China und nach Dubai gehen, jetzt aber auch nicht mehr, weil die Leser sich nicht mehr identifizieren können, weil die Leser etwas haben wollen, womit sie sich identifizieren können, weil Garance Doré so viel besser ist als jede Modezeitschrift, weil Redakteure nicht mehr rauskommen, weil im Internet besser geschrieben ist, weil man Autoren braucht und wo ,bitte schön, finden Sie in den Redaktionen noch Autoren, weil die Verlage exakt dieselben Fehler machen wie schon die Musikindustrie, weil lumpige zwei Euro Copypreis die immensen Kosten nie werden einspielen können, weil für die Leute auch zwei Euro zu viel sind, wenn sie doch im Internet nichts bezahlen müssen, weil Urheberrechte eine viel zu komplizierte Sache sind, als dass man sie schützen könnte, weil Urheberrechte einer globalen Wissensdemokratie im Weg stehen, weil man einen Kriegskorrespondenten auch nur für die Zeit anheuern kann, in der wirklich ein Krieg ist, statt ihn die ganze Zeit dem Sonnendock herumsitzen zu lassen, weil eine Schlussgrafik und eine Schlussredaktion ein Luxus sind, den sich keiner mehr leisten kann, weil man schon genug zu tun hat mit dem Fernsehen, mit dem Internet, mit der Playstation und mit dem Privatleben, weil das Feuilleton zu abgehoben, weil Interviews nur noch eine abgesprochene und von PR-Agenten gesteuerte Sache sind statt wirkliche Gespräche, weil Papier ein aussterbender Rohstoff ist, weil die Leute endlich begonnen haben, darüber nachzudenken, dass man die Umwelt nicht weiter verschmutzen solle, weil jeder Laie, Amateur, eigentlich jeder Mensch besser schreiben kann als die Profis und deswegen nicht mehr einsieht, dass er die Profis lesen sollen, weil die Leute das bisschen, was sie lesen, sich auch selber schreiben können, weil Lesen viel zu anstrengend ist, weil niemand mehr weiß, wie er das alles lesen soll, weil nur noch Bilder drin sind und keine anständigen Texte mehr, weil man sofort wieder lesen würde, wenn es noch anständige Texte gäbe, gibt es aber nicht mehr, weil man den Seich als Mensch von einiger Selbstachtung sowieso nicht mehr ertragen kann, weil es zu viel vom Immergleichen gibt und das niemand mehr auseinanderhalten kann, weil es zu viele Me-Too-Produkte gibt, aber nichts, was einen wirklich anspricht, weil den ganzen Müll über irgendwelche Prominente, die für das Berühmtsein berühmt sind, keiner mehr ertragen kann, weil jedesmal, wenn einer eine Landlust gegründet, vier andere ein Landleben, ein Landglück und eine Landfreude gründen und einem damit sofort den Spaß an der Landlust nehmen, weil keiner mehr ein Risiko eingeht, weil keiner mehr so hohe Risiken eingehen kann, weil keiner mehr einen Fotoreporter bezahlen will, weil keiner mehr die ewigen Symbolfotos von Corbis aushält, weil nur noch die Nischenmärkte funktionieren, weil ein Kiosk kein Ort mehr ist, an dem man sich wohlfühlt, weil jeder Kiosk nur noch mit Nischenmarktprodukten, Chipsvariationen und Schnapsminiaturen vollgestopft ist, weil sich das doch nicht mehr rechnen kann, weil sowieso alle lügen, weil die wirkliche wahre Wahrheit sowieso nirgendwo steht, weil Echtzeit mehr rockt, weil Papier kein Livefeed ist, weil man mit Papier nie dabei, sondern immer hinterher ist, weil sie hinterher sind, weil sie nichts begriffen haben, weil sie immer noch nicht begreifen wollen, weil sie nie begreifen werden, weil alles einmal ein Ende haben muss



Link | 25. März 2009 | Blitzkneisser
  


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Das Territoriale in einer Stadt voller Leerstände. Wo wohnt ihr? - Prenzlauer Berg. - Ja, das ist, wo ihr alle wohnt. - Was meinst du damit? - Ach!


Immer noch Déjà-vus: Hier bist du schon gewesen, als es noch die DDR gab. Die Auslöser Müdigkeit, Unkonzentriertheit, die über die Reviermarkierungen des Kapitalismus hinwegsieht - Reklame, größere Autos, hellere Fassadenanstriche, Wohlfühlfarben. Jedes Mal die Frage: Aber was hast du hier gemacht?


Neulich in der Süddeutschen ein Artikel über den Abwehrkampf großer Buchhändler gegen Amazon: Verkleinerung der Sortimente, Ersetzung der Rückenansicht (im Regal) durch die Frontalansicht (als Stapel auf Tischen), Inszenierung des Bücherkaufens als Erlebnis; das darin besteht, dass man das Buch sehen, anfassen, in ihm blättern darf (deswegen nicht nur ein Ansichtsexemplar, sondern zwei oder drei). Das Physikalische, das die Geschäfte mit dem Geist retten soll - statt den Geist zu retten. Kapitulation, um nicht kapitulieren zu müssen (unser USP ist nun mal, dass man bei uns die Bücher anfassen kann...).


Charla Muller, 365 Nächte: Eine Frau schenkt ihrem Mann zum 40. Geburtstag ein Jahr lang, Tag um Nacht um Tag, Sex. Es hätte ein grandioses Buch werden können, wenn darin über den Überdruss, die Ekstasen des Wiederholens, die Absencen, das Gegenläufige von Geist und Körper, das Scheissegal- und Docherregtsein, das Zwanghafte & Zwangentgehen, das Langweilige und Dochnichtlangweilige am und an Genitalen geschrieben worden wäre; doch wer das zu beschreiben wüsste, hat andere Geburtstagsgeschenke, schreibt andere Bücher, ist jemand anderer.


Musil, Die Vollendung der Liebe. Müsste man noch einmal schreiben, anders als er. (Das Seltsame immer wieder an Musil: wie bei ihm das Gestische das Erzählen ersetzt. Jemand sitzt, liegt, steht; selten geht, kommt jemand.)


Mention the Kellermonster. Gelesen, dass es in Österreich eine Band namens Kreisky gibt; zur selben Zeit, in St.Pölten stand gerade Josef F. vor Gericht, in einem Weblog der New York Times wütende Kommentare wütender Österreicher gelesen, die sich gegen die Vermutung eines dunklen österreichischen Nationalcharakters zur Wehr setzen (Fritzl beweist gar nichts, auch anderswo schlimme Sauereien, der Krieg ist schon lange vorbei), in einem Update Robert Mackeys, des Weblog-Betreibers, als Beleg dafür, dass die Geschichte weitergegangen sei, auch die Erwähnung Kreiskys: "the country in fact had a post-war Jewish chancellor, the Socialist Bruno Kreisky"; und genau an dieser Stelle kam die Erinnerung an die Zeit, Mitte der 70er, ich war fünfzehn damals, als ich mir auf den Wiesen hinter dem Haus das Rauchen angewöhnte und eines Tages plötzlich jemand, zweidrei Jahre älter als ich, fragte, ob ich denn auch wüsste, wie man es nennt, wenn man eine Zigarette nicht mit dem Streichholz, sondern an der Glut einer anderen Zigarette anzündet. Ich wusste es nicht, und so sagte er, stolz, mit diesem Insider-Stolz, den Jungs haben, wenn sie sich initiiert wähnen: "Das nennt man einen Kreisky machen". Wie perfide, wie Kellermonster diese Bemerkung war, ist mir erst zweidrei Jahre später aufgegangen, als ich siebzehn war & mir aus keinem besonderen Grund diese Bemerkung wieder eingefallen war (Gedächtnis, das sich so etwas merkt, um es irgendwann lösen zu können) und: immer noch erschrocken über die Perfidie der Menschen, mit denen ich damals zu tun hatte und über die Pipelines der Geschichte, von denen immerzu behauptet wird, sie wären unterbrochen worden.


Tobias Rapp. Berlin, Techno und der Easyjetset. Bericht, in dem das Antiökonomische (das Feiern, die Entgrenzung, der Potlatsch) und das Ökonomische (der internationale Flugverkehr, leistungssteigernde Drogen, Selbstausbeutung, target marketing, 80-Stunden-Woche, usw.) untrennbar miteinander verbunden sind.



Link | 24. März 2009 | Journal
  


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derivative

From the perspective of an architecture and design blogger, it can't help but feel a bit like the easy money days of the derivatives market: you wait till someone else pays for a photographer to document something, and then you jump in and skim ad revenue off of that transaction. The value of your website is derived value; if the magazine photography economy were to collapse, so would your third-party ability to extract revenue from it.
bldgblog > Photography, rights, media: Die NYT sagen einem recht kommerziellen Weblog, es soll sich seine Fotos verdammt noch mal selbst machen, statt die von der NYT abzugreifen. Das Weblog sagt: Wir zitieren doch bloß. Leser des Weblogs sagen: come on, zitieren geht anders, die NYT haben da Recht. Ein anderes Weblog (das hier verlinkte) macht sich Gedanken darüber. Dessen Autor, früher mal senior editor bei einem Architekturmagazin, erzählt von der Mail eines Architekturbloggers (der sein Weblog mit Fotos füllt, die von anderen beauftragt und bezahlt wurden), in der dem Architekturmagazin der Klau von Fotos vorgeworfen wurde (für die das Architekturmagazin bezahlt hatte), weil diese Fotos schon auf Websites erschienen waren.

Link | 24. März 2009 | Moderne Zeiten
  


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